Heute gibt es mal einen Quick Tipp – und zwar um die Zusammenarbeit mit Webdesignern zu erleichtern: Wie leert man den Browsercache?

Gleich vorweg, die Anleitung gibt es weiter unten!

Quasi bei jedem Webdesign-Projekt kommt irgendwann der Punkt an dem man etwas ändert, der Kunde es aber nicht sieht. Woran das liegt? Meistens am Cache – aber was ist der Cache eigentlich?
Unter Cache versteht man einen Zwischenspeicher in dem Daten aufbewahrt werden um bei einem erneuten Zugriff nicht alles neu laden zu müssen. Dadurch soll die Geschwindigkeit erhöht werden, das Ganze kann dann zum einen Server-seitig geschehen, zum anderen Browser-seitig.
Während der Entwicklung spielt im Normalfall aber nur der Browsercache eine Rolle, d.h. euer Browser speichert lokal Daten einer Website um sie beim nächsten Mal schneller anzuzeigen. Eigentlich eine feine Sache, aber dadurch werden eben auch oft Änderungen beim einfachen Aktualisieren der Seite nicht berücksichtigt. Das ist aber kein Problem, den Browsercache könnt ihr nämlich ganz einfach selber leeren, sollte dann immer noch nichts passiert sein, dann hängt das Problem wo anders.

Und wie leere ich den Browsercache jetzt?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Browsercache zu leeren:

  1. Meine favorisierte Variante: Der Cache-Refresh, das bedeutet, ihr aktualisiert die Seite über eine Tastenkombination die gleichzeitig den Cache leert.
    Unter Windows drückt ihr einfach STRG + F5 oder STRG + Shift + R.
    Auf dem Mac CMD + Shift + R. Das sollte auch in den verschiedenen Browsern funktionieren.
  2. Unter Einstellungen gibt es eigentlich in allen Browsern eine Möglichkeit den Cache zu leeren. In Firefox klickt ihr auf „Erweitert“ unter dem Punkt „Netzwerk“ findet ihr die Möglichkeit zwischengespeicherte Webinhalte zu löschen. In Google Chrome findet ihr im Bereich „Datenschutz“ die Möglichkeit die Browserdaten zu löschen – wählt hier nur den Cache aus!
    Im Internet-Explorer funktioniert es über den Punkt „Internet-Optionen“ wenn ihr auf das Zahnrad klickt. In Safari findet ihr die Option unter dem Punkt „Entwickler“ in dem Menüpunkt „Erweitert“.
  3. Ruft die Seite in einem „privaten Fenster“ (Firefox) oder „Inkognito-Modus“ (Google Chrome). In Safari heißt die Option „privates Surfen“ , im Internet-Explorer „InPrivate“. Dabei wird nicht auf den Browsercache zurückgegriffen, euch stehen also immer die aktuellsten Daten zur Verfügung. Es werden dafür aber auch keine Passwörter etc. gespeichert.

Wenn also in Zukunft bei euch etwas nicht direkt angezeigt wird, erstmal den Browsercache leeren – das spart allen Beteiligten Zeit und wird euren Webdesigner sicher freuen.

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